Einzelne Kataloge

Bei speziellen Telefonen gab es auch durchaus Kataloge, die sich nur um das jeweilige Modell kümmerten. 

Besonders gefielen mir damals die Prospekte, die von Privatfirmen herausgegeben wurden, so auch für die Funktelefone.


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Beginnen wir mit einem Knaller. Zur Einführung von ISDN gab es gerade mal vier Telefone, Nebenstellenanlagen waren noch gar nicht im Angebot.  Diese vier Telefone von drei Herstellern (T&N 2x, Siemens, SEL) wurden zu einem unglaublich hohen Preis vermietet. Leider besitze ich keine Preisliste mehr darüber. 

Gemäss dem Preis war der Katalog gestaltet. Luxuriös und aufwendig gestaltete Seiten, die grafischen Seiten wurden auf transparentem Papier gedruckt um als Overlay zu den Fotos zu dienen (was sich Scan nur unzureichend wiedergeben lässt).  

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Das Standard-Telefon der Post in drei Versionen. 

Zuletzt blieb nur das 01LX übrig, die anderen waren technisch zurückgeblieben. Man kümmerte sich jetzt um die Vorbereitung auf das digitale Netz und moderne Telefonie.

Sensationell übrigens, die Farbe blau als neuer Farbtupfer im Wohnzimmer. 






Auch andere Hersteller hatten die modernen Telefone im Angebot - wenn auch nur für private Nebenstellen zugelassen.


Wie man bei diesem Modell aber MFV mit Wahlwiederholung realisierte ist unklar - im schlimmsten Fall konnte dann die Raute-Taste (#) nicht gewählt werden, weil sich da ja die Wahlwiederholungstaste befand.


Komfort zum Abwinken. Zielwahltasten, Lauthören und Gebührenanzeige - all das war in einem Apparat vereint. Mittels Display war die eingebene Rufnummer zu überprüfen und wer Glück hatte, bekam ein neueres Modell, das auf MFV umgerüstet werden konnte.

Der Spass kostete 16,50 DM im Monat und war damit ausgesprochen teuer, dementsprechend selten war dieser Apparat in „freier Wildbahn“ anzutreffen.

Dieses Telefon war ein echter Sonderfall. Als nahezu einziges Telefon im Standardprogramm verfügte das Gerät über eine Schnarre zur Anrufsignalisierung anstatt einer Klingel oder eines Tonrufes. Vom Gehäuse her entsprach das Modell dem Telefon für Nebenstellenanlagen „Consul“ der SEL, welches viel häufiger mit Tasten zu finden war. Tasten allerdings wurden bei diesem Telefon von der Post nie angeboten.

Faszinierend bei diesem Prospekt ist auch der Text - was man nicht alles über ein Wählscheibentelefon schreiben kann.

Mit 1,50 DM im Monat konnte man sich dieses wunderbare 70er Jahre Design nach Hause holen.